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Gut belegt
Blei in Lebensmitteln: Was die EFSA sagt
Die EFSA bewertete Blei 2010 und zog den alten Wochenwert zurück, weil sich für die kritischen Wirkungen keine Schwelle finden ließ. Bei Kleinkindern (1 bis 7 Jahre) steht die Entwicklung des Nervensystems im Vordergrund, bei Erwachsenen Blutdruck und Nieren. Kinder nehmen mehr auf und speichern es zunächst im Gewebe, im Knochen bleibt es Jahrzehnte. Den größten Anteil der Aufnahme liefern Getreideprodukte, daneben Gemüse, Trinkwasser und Staub. Es geht also um die Summe aus vielen kleinen Quellen, nicht um ein einzelnes Lebensmittel.
Was du tun kannst
- Esse abwechslungsreich, damit keine einzelne belastete Quelle dominiert.
- Wasche Gemüse gründlich und schäle Wurzelgemüse bei Bedarf.
- Kinder: Hände waschen, Staub und Erde nicht in den Mund.
- Bei Pulvern und Nahrungsergänzung auf geprüfte Chargen achten.
Worauf du achten solltest
- Die Daten stammen von 2010, die Gehalte in Lebensmitteln sind seither durch EU-Höchstgehalte gesunken. Neuere Aufnahmeschätzungen kennen wir hier nicht.
Quellen
Verwandt
Belegstärke: Gut belegt. Mehrere gute Studien oder Leitlinien stützen die Aussage. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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