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Teilweise belegt
Hochverarbeitete Lebensmittel: Warum man davon mehr isst
In einer kontrollierten Klinikstudie mit 20 Erwachsenen aßen die Teilnehmer bei hochverarbeiteter Kost im Schnitt rund 508 kcal pro Tag mehr und nahmen in zwei Wochen etwa 0,9 kg zu. Bei unverarbeiteter Kost nahmen sie etwa 0,9 kg ab. Die Studie war klein und kurz, und „hochverarbeitet“ ist eine grobe Kategorie: Chips zählen ebenso dazu wie je nach Einteilung manche Fleischersatzprodukte. Die WHO rät, sich überwiegend von wenig verarbeiteten Lebensmitteln zu ernähren.
Was du tun kannst
- Baue Mahlzeiten auf einer unverarbeiteten Basis auf: Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkorn, Nüsse, Obst.
- Nicht alles Verarbeitete ist gleich: Eingelegte Bohnen, Tofu oder Tomatenmark sind etwas anderes als Riegel, Chips und Softdrinks.
Worauf du achten solltest
- Die Studie lief nur vier Wochen im Labor. Aussagen zur Langzeitwirkung lassen sich daraus nicht ablesen.
- Proteinriegel und Shakes sind meist hochverarbeitet. Praktisch, aber kein Ersatz für Essen.
Quellen
- Hall et al. 2019, Cell Metab: Ultra-processed diets cause excess calorie intake and weight gain
- WHO: Healthy diet (Faktenblatt)
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Belegstärke: Teilweise belegt. Es gibt Studien, aber sie sind klein, uneinheitlich oder indirekt. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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