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Teilweise belegt
Pflanzenbetonte Ernährung und Mehrfacherkrankungen
Eine Auswertung der europäischen EPIC-Studie (u. a. mit Teilnehmenden aus Deutschland) und der UK Biobank (Universität Wien, IARC, Kyung Hee University, 2025, Lancet Healthy Longevity) umfasste über 400.000 Menschen zwischen 37 und 70 Jahren. Wer sich stärker pflanzenbetont ernährte, hatte ein geringeres Risiko, Krebs und Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen gleichzeitig zu entwickeln. In der UK Biobank lag das Risiko bei hoher Pflanzenkost rund 32 % niedriger als bei niedriger. Der Studienleiter betont, dass man dafür nicht komplett auf tierische Produkte verzichten muss. Es ist eine Beobachtungsstudie: Sie zeigt Zusammenhänge, keine Ursache.
Was du tun kannst
- Mach Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Obst und Nüsse zur Basis der meisten Mahlzeiten.
Worauf du achten solltest
- Menschen mit pflanzenbetonter Ernährung leben oft auch sonst gesünder, das lässt sich nie ganz herausrechnen.
Quellen
Verwandt
- DGE-Position zur veganen Ernährung (2024)
- Ballaststoffe: mindestens 25 g am Tag
- Hochverarbeitete Lebensmittel: Warum man davon mehr isst
Belegstärke: Teilweise belegt. Es gibt Studien, aber sie sind klein, uneinheitlich oder indirekt. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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