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Teilweise belegt
Lancet-Serie 2025 zu hochverarbeiteten Lebensmitteln
Im November 2025 erschien in The Lancet eine dreiteilige Serie, mit Carlos Monteiro als einem der Autoren. Sie wertete u. a. 104 Studien aus und verknüpft hochverarbeitete Lebensmittel mit Typ-2-Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren Folgen. Die Serie fordert politische Maßnahmen wie Werbebeschränkungen. Kritik kommt unter anderem daran, dass die Definition sehr breit ist und auch angereicherte, nützliche Produkte treffen könnte. Beobachtungsstudien dominieren, und die Serie wurde von Bloomberg Philanthropies finanziert.
Was du tun kannst
- Beobachte, wie viel deiner Energie aus Riegeln, Softdrinks, Fertigsnacks und Fertiggerichten kommt, und ersetze einen Teil davon durch frische Zutaten.
Worauf du achten solltest
- Zusammenhang ist nicht Beweis. Die kontrollierte Studie dazu ist klein, siehe Beitrag zu hochverarbeiteter Kost.
Quellen
- The Lancet 2025: Ultra-processed foods and human health, the main thesis and the evidence
- Daily Maverick (24.11.2025): New Lancet series warns ultra-processed foods are reshaping diets
Verwandt
- Hochverarbeitete Lebensmittel: Warum man davon mehr isst
- Kalorienbilanz: Warum Zu- und Abnehmen am Ende Energie ist
- Zucker: Wie viel ist okay?
Belegstärke: Teilweise belegt. Es gibt Studien, aber sie sind klein, uneinheitlich oder indirekt. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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