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Teilweise belegt
Massentierhaltung und Antibiotika
Die WHO empfiehlt in ihren Leitlinien von 2017, den Einsatz medizinisch wichtiger Antibiotika bei Nutztieren insgesamt zu senken. Sie sollen weder zur Wachstumsförderung noch zur Vorbeugung ohne Diagnose gegeben werden. Der Hintergrund: Je mehr Antibiotika im Stall eingesetzt werden, desto mehr resistente Bakterien können entstehen, die auch Menschen betreffen. Wie groß der Anteil der Tierhaltung an resistenten Infektionen beim Menschen ist, lässt sich schwer beziffern. In der EU ist die Gabe zur Wachstumsförderung seit 2006 verboten.
Was du tun kannst
- Pflanzenbasierte Ernährung verringert deinen Kontakt mit tierischen Rohprodukten.
- Wenn du tierische Produkte isst: Hygieneregeln des BfR beachten und gut durchgaren.
Worauf du achten solltest
- Antibiotika sind für kranke Tiere und Menschen wichtig. Es geht um gezielten, sparsamen Einsatz, nicht um Verzicht.
Quellen
Verwandt
- Antibiotikaresistente Keime auf Geflügelfleisch
- Arzneimittel-Rückstände in Fleisch: Was wird gefunden?
Belegstärke: Teilweise belegt. Es gibt Studien, aber sie sind klein, uneinheitlich oder indirekt. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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