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Wenig belegt
Mikroplastik im Essen: Wie gefährlich ist es?
Mikroplastik lässt sich in Lebensmitteln, Wasser und im menschlichen Körper nachweisen. Ob und wie stark es der Gesundheit schadet, ist offen. Eine Beobachtungsstudie fand bei Patienten mit Plastik in Gefäßablagerungen mehr Herzinfarkte, Schlaganfälle und Todesfälle, das zeigt aber nur einen Zusammenhang. Das BfR hält die Messmethoden für noch nicht ausgereift und sieht nach heutigem Kenntnisstand keine ausreichend gesicherten Belege für Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik aus Lebensmitteln.
Was du tun kannst
- Vorsorglich weniger Kontakt mit Kunststoff beim Erhitzen: Speisen in Glas, Keramik oder Edelstahl aufwärmen.
- Frische, unverpackte Lebensmittel bevorzugen, wo es einfach geht.
- Panik ist nicht nötig. Eine ausgewogene Ernährung bleibt wichtiger als jede einzelne Quelle.
Worauf du achten solltest
- Schlagzeilen über Mikroplastik im Gehirn sind wissenschaftlich umstritten, das BfR kritisierte 2025 die Messmethoden einer viel beachteten Studie.
Quellen
- BfR: Mikroplastik im Gehirn, Bewertung einer Studie (Mitteilung 056/2025)
- BfR: Mikroplastik, mehr Forschung notwendig
- Marfella et al. 2024, N Engl J Med: Microplastics and nanoplastics in atheromas and cardiovascular events
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Belegstärke: Wenig belegt. Erste Hinweise oder kleine Studien. Noch kein verlässliches Bild. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
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